Tag 4/Day 4: Brecon

Es gibt über diesen Tag nicht viel zu sagen. Eigentlich wollten wir ja den „Brecon Beacons National Park“ ansehen, das fiel aber leider ins Wasser: Es regnete von frühmorgens bis ungefähr 7Uhr abends.

Als wir morgens erwachten, mussten wir außerdem feststellen, dass das Zelt dem starken andauernden Regen nicht hundertprozentig standhalten konnte. Es kamen ein paar Tropfen durch, woraufhin Leonie erstmal Panik schob und aus Angst, es könnte schlimmer werden, das Zelt nicht verlassen wollte. Allerdings blieb es bei ein paar Tröpfchen und so machten wir uns nach einem ziemlich deprimierenden Morgen am frühen Nachmittag wenigstens noch einmal nach Brecon auf. Dort erstanden wir in der Tourist Info eine „sustrans“-Radweg-Karte, mit der wir weiter planen konnten und außerdem einige Aufmunterungen (in Form von neuen Müsliriegeln, Obst und Schokolade) im Morrisons-Supermarkt. Außerdem gönnten wir uns (da schon wieder durchnässt und mit dem Gaskocher kochen bei diesem Wetter unmöglich) noch einmal warmes Essen, diesmal beim Italiener. Es war köstlich. :)

Der zweite Besuch im „Launch Café“ war diesmal um einiges kürzer, da die heutige Bedienung nicht sehr freundlich war und überall dubiose Leute waren. Wir blieben nur gerade so lange, um Armens Handy aufzuladen, das uns im Notfall als Navi dienen sollte.

Zurück auf dem Campingplatz gab es dann eine aufwärmende Dusche (leider nur 4min) und ein paar aufmunternde Worte von den netten Zelt-Nachbarn (zwei dauer-gutgelaunte Männer mittleren Alters), dann Schlafen im Zelt – dick einpackt gegen das fiese Wetter: Es war so kalt, dass der Atem in Wolken beschlug.

 

There’s not much to say about this day. We had wanted to visit the Breacon Beacons National Park but that didn’t happen: It rained from early in the morning to about 7pm.

When we woke up we realised that our tent wasn’t able to withstand the heavy and steady rain. A few drops came through and Leonie was panicking and didn’t want to leave the tent, fearing that it would get worse. Still, only a few drops kept coming through, so we went to town in the afternoon after a pretty depressing morning. There we bought another „sustrans“-cycling-map for the route of the next few days in the tourist information centre and also some things to improve our mood (cereal bars, fruit, chocolate) at Morrisons. Then (as we were all drenched again and couldn’t cook with a gas cooker in this weather) we went to a restaurant for dinner - to an Italian one this time. It was delicious. :)

Our second visit at the „Launch Café“ was a lot shorter since this time, the waiter wasn't very friendly and there were dubious people around. So we just stayed long enough for Armen’s mobile to charge, since we needed it for emergencies.

Back at the campsite we had a shower to warm up (sadly only for 4min) and our kind camp-neighbours (two middle-aged men that were always in a brilliant mood) tried to cheer us up. Then we went to sleep, well wrapped up against the bad weather: It was so cold that your breath clouded.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Begé (Freitag, 13 Juni 2014 20:00)

    Auch wenn der Schein vielleicht trügt, das Bild vermittelt einen glücklichen Eindruck ;-). Oder ist das Erschöpfung-Delirium ;-)


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