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Fr

09

Jan

2015

Kleines Andenken / Little Souvenir

Heute habe ich die letzten zwei Beutel des Tees aufgebrüht, den wir aus dem B&B in Plymouth mitgehen ließen... Er schmeckt nach schönen Erinnerungen.

Inmitten der Prüfungsphase meldet sich im heimischen Heidelberg das Fernweh.

 

Today I brewed the last two cups of the tea we took with us from the B&B at Plymouth... It tastes like good memories. In the middle of the exam period, wanderlust arises in homely Heidelberg.


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Fr

13

Jun

2014

Day 13/Tag 13: Taunton

Völlig verdutzt waren wir als wir am nächsten Morgen beim ersten Herausspähen aus dem Zelteingang eine alte Dame den Hügel hoch auf uns zulaufen sahen. Sie kam augenscheinlich vom nächstgelegenen Wohnwagen, der mit Vorzelt, Tisch und Blümchen offensichtlich einen Dauerplatz auf der Campsite innehatte. Wir befürchteten ehrlich gesagt, man würde sich über irgendetwas, das wir getan hatten, beschweren wollen – beispielsweise das Befestigen unserer Wäscheleine an dem alten Traktor? Doch beschämt mussten wir sogleich unseren Irrtum feststellen: Die alte Dame (übrigens noch im Nachthemd) wollte nichts anderes, als uns beide zu sich und ihrem Mann an den Tisch zum Frühstück einladen! Zuerst lehnten wir bescheiden ab und sagten, wir hätten noch Äpfel und Kekse, das sei schon in Ordnung. Doch die resolute Dame bestand darauf („Ich habe so viele Enkel, ich weiß, dass junge Leute ein ordentliches Frühstück brauchen!“).

Schüchtern und immer noch reuevoll trauten wir uns also rüber zu ihnen. Liebevoll vorbereitet lagen schon vier Platzdeckchen bereit. Für uns wurde Tee gekocht, wir bekamen Toast und ich muss sagen, dass mir die bittere englische Orangenmarmelade zum ersten Mal richtig gut geschmeckt hat. Doch aufgetischt bekamen wir nicht nur gutes Essen und Herzlichkeit sondern zudem noch ein wundervolles Gespräch! Die alte Dame entpuppte sich als überschwängliche, mitreißende Geschichtenerzählerin und nach kurzer Zeit wurde auch ihr Gatte warm mit uns und trug Kommentare bei, die seinen trockenen Humor bewiesen und uns mehr als einmal zum Lachen brachten.

So saßen wir schließlich geschlagene zwei Stunden mit den beiden Herrschaften beim Frühstück, erfuhren von ihrer Reise nach Jamaica (inklusive Besuch des Grabes von Bob Marley inmitten von Marihuana-Berauschten), von den Streichen, die ihr Sohn bei den „Welsh Guards“ dem Königshaus gespielt hatte (beispielsweise ein Nacktvideo der Soldaten beim Trainieren als Geburtstagsgeschenk für die Queen Mum), die Gründungsgeschichte der Campsite (auf der die beiden tatsächlich einen Dauerplatz haben)...

Die beiden waren entzückt zu hören, dass wir ein Jahr in Aberystwyth studiert hatten, da der Mann selbst Waliser war und sie lange dort gelebt hatten. Die Dame konnte uns sogar voller Stolz das längste Wort der Welt (den Namen eines walisischen Bahnhofes, der auf „...-gogogoch“ endet ;)) aufsagen!

Als es um die Mittagszeit langsam richtig heiß wurde, mussten wir unsere gemütliche Erzählrunde aufheben, denn die beiden erwarteten noch Besuch von der Verwandtschaft und wir hatten uns vorgenommen, die nahegelegene Stadt Taunton zu besichtigen.

Die Fahrt nach Taunton war seit Aufbruch unsere erste Fahrt mit dem Rad ohne Gepäck und dementsprechend genossen wir sie. Auch das Bummeln durch die sehr belebte Stadt war angenehm trotz der vielen Menschen. Es war eine Art Markt in der Hauptstraße und wir gönnten uns zwei selbstgebackene Muffins. Zu unserer großen Freude und Erleichterung führte die Touristeninformation alle Fahrradkarten, die wir für den Weg bis nach Plymouth noch brauchten! In einer kleinen Seitenstraße fanden wir außerdem ein Café, wo man das Internet nutzen konnte und konnten so mal wieder eMails checken usw. Leider war die Bedienung nicht sehr nett und außerdem die Neuigkeiten in den Mails und der Blick auf das Bankkonto nicht so erfreulich. Doch die Sonne schien, wir hatten die Radkarten gefunden, und so beschlossen wir, uns den Tag nicht verderben zu lassen. Nach einem Einkauf und Rückkehr zum Campingplatz kochten wir uns ein gutes Abendessen und gingen schlafen. Nach diesem einen Tag fühlen wir uns – dank unserer Nachbarn – schon richtig zuhause auf dem Campingplatz.

 

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Do

12

Jun

2014

Day 12/Tag 12: Burnham to Taunton

Der Morgen begann gut. Die Sonne schien und ihre wärmenden Strahlen weckten uns im Zelt, Leonie mehr als mich. Während ich noch ein halbes Stündchen vor mich hindöste, schrieb sie bereits am Blog weiter und bereitete Frühstück vor.

Gestärkt durch guten Schlaf und gutes Essen hatten wir wieder einmal Hoffnung auf einen guten Tag geschöpft, und sollten nicht enttäuscht werden.

Nach einer kurzen Fahrt am Strand entlang, diesmal tatsächlich die Promenade, und einem kurzen Stück an der Straße, führte unser Weg nur noch durch das Grüne und sehr viele Felder. Es war wirklich eine Fahrt zum Genießen, und vor allem verlief sie völlig ohne Probleme. Wir kamen durch ohne uns ein einziges Mal zu verfahren.

Etwa auf halber Strecke machten wir in einem kleinen Dorf Pause, in dem wir ein paar Bänke gegenüber einer wirklich schön gelegenen Schule fanden und uns ein paar Müsliriegel gönnten. Erst nach kurzer Sitzzeit fiel uns das Schild hinter uns auf, das kundtat, dass hier vor vielen Jahren Prinzessin Diana geheiratet hatte, was uns angesichts der Idylle nicht wirklich verwunderte.

Nach einer Weile die es weiter durchs Grüne ging, kamen wir an einen Kanal – strahlendes Grinsen breitete sich auf unseren Gesichtern aus. Wir wussten es würde nun flach und von der Umgebung her sehr schön sein. Um meinen Radlerbräunungsstreifen etwas gegenzuarbeiten beschloss ich auf dieser nicht befahrenen Strecke ohne Oberteil weiterzufahren und die Sonne zu genießen. Leonie hatte schon während der ganzen Zeit ihre Hose hochgekrempelt um das Gleiche zu tun und fühlte sich leicht ertappt, als ich sie darauf ansprach.

Gegen 19 Uhr und nach einem Hindernis in Form der Überquerung einer stark befahrenen Straße kamen wir bei dem Campingplatz an. Es war eine kleine Farm und etwas außerhalb der Stadt Taunton. Der Platz sah sehr natürlich aus und zu unserem Glück gab es Waschmaschinen und alles was man sonst noch brauchen könnte. Auch nach Taunton würde es mit nicht bepackten Rädern nicht weit sein.

Erst mussten wir nach einem Platz suchen, doch der optimalste Platz war neben einem Wohnwagen, und wir wollten diesem nicht zu Nahe kommen, da wir dachten, darin sei ein typisches, älteres Camperehepaar, das vielleicht nicht so gut auf Zelter zu sprechen sein würde.

Als wir das Zelt dann etwas entfernt aufgebaut und die Wäscheleine professionell befestigt hatten, gingen wir in den nahegelegenen Pub und gönnten uns gutes Essen, denn unser Gaskocher war am Abend zuvor leer geworden und wir konnten uns nichts selbst kochen.

Die Sonne ging gerade unter als wir vom Pub zurückkehrten, und bevor wir uns zurück in die Wärme unseres Zeltes begaben, liefen wir eine Runde, und wurden den Eindruck nicht los, auch durch den oben beschriebenen Wohnwagen, wir wären auf einem „Spießercampingplatz“ angekommen, und gingen schlafen. Doch der nächste Morgen sollte uns lehren:

„Don’t judge a book by it’s cover!“

 

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Mi

11

Jun

2014

Day 11/Tag 11: Lympsham to Burnham-on-Sea

Rampe runter...und in den Sand.
Rampe runter...und in den Sand.

 Nach der Tortur am Tag davor waren unsere Beine sehr müde, doch da der Campingplatz nicht sehr einladend war und wir auf keinen Fall nach Weston zurück wollten, beschlossen wir, dennoch weiterzufahren.

Am Ausgang trafen wir den Besitzer des Campingplatzes und bezahlten ihn, doch zu unserer Freude wollte er nur einen Teil des Geldes – vielleicht sahen wir auch einfach ausgezehrt genug aus.

Als wir uns durch ein Stück Land wieder warmgefahren hatten, kamen wir bei der nächsten Ortschaft an: Brean. Dort fuhren wir an einem riesigen Caravan-Park vorbei, und während sich wieder einmal bestätigte, dass Zelten in Großbritannien anscheinend viel weniger beliebt als Caravanurlaub ist, erregte viel mehr das Schild „Market“ unsere Aufmerksamkeit. Doch wer sich darunter einen kleinen Markt mit regionalen Händlern und Produkten vorstellte, wurde überrascht! Ein Ramschmarkt, wie man ihn sonst nur in touristischen Großstädten zu sehen bekommt. Neben dem südländisch aussehenden Mann, der einem alle Handys, selbst die, die es noch nicht gab, zu unfassbar günstigen Preisen verkaufen konnte, dröhnte Reggaemusik aus den Boxen eines Dunkelhäutigen in jamaikafarbenen Kleidern, der diese auch an seinem Stand verkaufte, und viele weitere Händler.

Schnell, aber amüsiert, verließen wir den Markt wieder und fuhren weiter, doch schon ein paar hundert Meter später hielten wir wieder. Wir hatten ein Post Office in einem Supermarkt entdeckt: Seit Tagen bereits hatten wir uns vorgenommen einige unserer Dinge, von denen wir bemerkt hatten, dass wir sie nicht brauchen würden, zurückzuschicken. Nun war es soweit. In einer spontanen Ausräumaktion auf dem Parkplatz durchforstete jeder seine Taschen nach (Un-)Brauchbarem und wurde sehr bald fündig. Das Paket war gekauft und fast gefüllt. Obwohl sich der Gewichtsunterschied nicht sofort bemerkbar machte, waren wir uns sicher, dass es sich auf die Dauer lohnen würde. Von Tag zu Tag hatten wir gemerkt wie wenig wir eigentlich brauchten, doch man stellt sich ja am Anfang vor, es könnte alles mögliche passieren. So musste beispielsweise die Picknickdecke weichen, die bisher wegen des Wetters in Wales und England nicht ein einziges Mal benutzt worden war. Der horrende Paketpreis schockte uns zuerst etwas, doch Leonies Verhandlungskünste verhalfen uns noch zu einem geradeso annehmbaren Preis.

Wieder ging es weiter, und kurz darauf kamen wir zu der Stelle, auf die wir uns die ganze Zeit gefreut hatten! Laut Karte sollte es viele Kilometer am Strand entlanggehen. Entlangfahren an einem wunderschönen Sandstrand bei Sonnenschein war genau das was wir brauchten – natürlich entlangfahren an der Promenade, so hatten wir uns das vorgestellt. Doch dann kam das Schild, und wir ahnten Böses. Von einer größeren Straße ging es links ab in einen kleinen Pfad, nur wenige Meter steil bergauf – kein Problem, doch er war sandig! Den Hügel unter mühsamer Schieberei überquert blickten wir auf das Meer. Es war mindestens so schön, wie wir uns das vorgestellt hatten, nur den Radweg konnten wir nicht finden. Einzig ein kleines Schild ließ uns ahnen, was bevorstand:

 

Please keep driving on the harder parts near the high tide border! (oder so in etwa)

 

Wir sollten also am Strand fahren, genau – am Strand hieß auch am Strand. Also versuchten wir es. Nach einigen Metern mussten wir kapitulieren und ein 1 ½ stündiger Spaziergang begann. Fahren war unmöglich. Der Sand war fest, zumindest stellenweise, doch das Gewicht unserer Räder war zu groß. Wir sanken ein, es verschlug uns die Räder, ab und an kamen Wasserstellen ... Leonies Begeisterung wuchs in gleichem Maße wie mein Frust: Des einen Freud, des andern Leid – so war das doch. Mit der Zeit konnte auch ich mich an der schönen Aussicht erfreuen, nicht so doch mein linkes Bein, welches immer mehr schmerzte.

Am Ende des Strandes war mir die Lust am Radfahren für den heutigen Tag vergangen, und ich beschloss, nicht mehr weiterfahren zu wollen, und Leonie war auch einverstanden. So erfragten wir einen Campingplatz bei der Post (Touristeninformation war, typisch UK, schon geschlossen) und wurden belohnt. Nach einer 20 minütigen Fahrt kamen wir bei einem Sportplatz an. Die Grünflächen um die Trainingsfelder herum waren zu einem Campingplatz, der von einem Biker geführt wurde, umfunktioniert wurden. So einen günstigen Platz hatten wir noch nie bekommen, und die Lage war auch nicht schlecht, jedenfalls ruhig, und sogar Sanitäranlagen fanden wir vor.

Da unsere Fahrt ein vorzeitiges Ende genommen hatte, hatten wir bisher noch nichts eingekauft. Während Leonie also Wäsche wusch und die Fahrradketten von Schmutz befreite und ölte, ging ich in den nächsten Tesco einkaufen, und der Spaziergang durch die Sonne vertrieb meine schlechte Laune und ich freute mich schon auf gutes Essen und eine weitere Nacht Erholung.

All das sollten wir beide auch bekommen, und ein Tag, an dem uns das National Cycle Network wieder mal mit seiner Routenführung überrascht hatte, war zu Ende gegangen.

 

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Di

10

Jun

2014

Tag 10/Day 10: Chepstow to somewhere near Weston-super-Mare

The difference between Wales and England...
The difference between Wales and England...

Im „Three Tuns“ bekamen wir das beste Frühstück dieser Reise! Ein richtiges frisch zubereitetes Englisches Frühstück (Bohnen, 2 Spiegeleier, angebratene Pilze und Tomaten, vegetarische Würstchen und Toast) und dazu auch noch Müsli, Orangensaft und Tee UND frische Erdbeeren!!! Wir waren restlos begeistert... und danach völlig überfressen. ;)

Danach wurde trotzdem (und trotz unseres Abschiedsschmerzes) hastig das Zeug gepackt und das Zimmer verlassen. Um 10:30 brachen wir auf, um, wie wir dachten, mehr als genug Zeit zu haben und früh in Weston-super-Mare (bzw. etwas südlich davon, wo wir eine Camspite rausgesucht hatten) anzukommen. Wir hatten schon das Streckenprofil recherchiert und freuten uns auf eine (zum ersten Mal!!!) fast ebenerdige Fahrt ohne nennenswerte Steigungen.

Wir mussten noch einen kurzen Zwischenstopp beim Supermarkt einlegen, um den Vorrat an Taschentüchern aufzustocken. Leider litt Armen nämlich stark an seiner Allergie.

In der Stadt trafen wir zufällig auf zwei Radfahrer, die erstmal damit angaben, sie seien gerade von Schottland nach Chepstow in 10 Tagen gefahren. Das ist machbar, klar. Allerdings nur, wenn man wie sie 1.immer essen geht und darum kein Kochzeug mittragen muss, 2.immer in B&Bs schläft und darum kein Zelt, keine Schlafsäcke und Matten mittragen muss und 3.wenn man sich nie verfährt, da man ein Fahrrad-Navi hat... Die beiden Typen (die sich sogar im Partnerlook eingekleidet hatten) waren mit allem ausgestattet, was man sich vorstellen kann – inklusive einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein... Wir sollten sie leider an diesem Tage noch zwei weitere Male treffen, da sie sich für den Tag dieselbe Strecke nach Weston vorgenommen hatten. Jedes Mal wenn sie uns überholten lächelten sie mitleidig, während wir bei unseren Überholungen so taten, als hätten wir sie nicht gesehen. ;)

Der erhebende Moment, die Severn Bridge nach England zu überqueren , wurde kurz darauf getrübt: Ob es an den „neuen Pollen“ im anderen Land oder am starken Wind lag, man weiß es nicht, aber Armens Allergie steigerte sich in Extreme, die sie vorher nie erreicht hatte.

Trotzdem fuhren wir weiter und stellten fest, dass zumindest dieser Teil von England einen krassen Gegensatz zum ländlichen Wales bildete: Industrie wohin man auch blickte! Industrie, Reihenhäuser und viel Müll bekamen wir zu sehen. Das waren die Außenbezirke von Bristol.

In großen Städten Fahrrad zu fahren stellten wir uns nicht spaßig vor, darum kam es uns gelegen, dass unser „Cycle Trail“ Bristol weiträumig umfuhr. Als wir jedoch nach Weston-super-Mare kamen, stellte sich heraus, dass diese Stadt sehr viel größer war als wir gedacht hatten! Oder sie kam uns so groß vor, weil wir viele Stellen mehrfach abfuhren ;)... Jedenfalls verirrten wir uns übel. Die Beschilderung des „Cycle Trails“, die vorher so verlässlich gewesen war, hörte an einer Stelle einfach auf und an einer anderen Stelle war sie missverständlich. So waren wir völlig verloren in einer (jedenfalls scheinbar) riesigen Stadt! Außerdem zeigten sich am Himmel dunkle Gewitterwolken, die stetig näher kamen und uns eine Nacht im durchnässten Zelt androhten. All das trug dazu bei, dass sich als Regel etablierte: Der erste Tag im „neuen Land“ ist der schlimmste Tag – der erste Reisetag in Wales (mit 2x verirren und Wüstenlandschaft) war übel gewesen. Der heutige Tag toppte das noch. Am Ende waren wir ganze 86km gefahren und völlig fertig!!!

Was uns rettete, war ein Fahrradfahrer, den wir trafen, als er gerade versuchte, sein abgenutztes Mountain-Bike aufzupumpen. Nachdem er es auch mit unserer Pumpe nicht retten konnte, erklärte er sich trotzdem bereit, uns durch die Stadt zu der Stelle zu begleiten und geleiten, wo der „Cycle Trail“, den wir verloren hatten, wieder begann.

So fanden wir unseren Weg wieder und durften zu unserer Überraschung feststellen, dass uns nach dem Stadtlabyrinth eine weitere Herausforderung erwartete: So ein Mountainbike wäre für das Streckenstück nach Weston-super-Mare angemessen gewesen! ;) Wir wurden heftig durchgeschüttelt und mussten wieder teilweise schieben, schafften es aber letztendlich doch noch zu unserem geplanten Campingplatz nahe dem Mini-Örtchen Lympsham.

Der Campingplatz befand sich auf einem Stück Rasen hinter dem Haus der Besitzerin und war alles andere als spektakulär. Außer uns waren dort nur 3 unbewohnte Wohnmobile und ein Mann, der sich selbst als „Security“ vorstellte und dort in einem Container wohnte. Wenigstens gab es Duschen und wir hatten es in Weston geschafft, etwas zum Kochen einzukaufen (Tortellini), so war der Abend gerettet. Guter Schlaf war nach all der Anstrengung ohnehin garantiert.

 

 

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Mo

09

Jun

2014

Day 9/Tag 9: Chepstow

Der Morgen begann mit dem Abschied von „Beeches Farm Camping“ – und mit einer schwungvollen Fahrt nur bergab von dort runter nach Chepstow. Dort wollten wir für eine Nacht ausnahmsweise im B&B übernachten, um uns die Stadt ansehen zu können und am nächsten Tag direkt morgens die „Severn Bridge“ nach England zu überqueren und unsere Reise fortzusetzen.

Das günstigste B&B wollten wir in der Tourist Information erfragen, jedoch vermittelten die nur gegen Gebühr. Also ließen wir uns nur eine Liste aller B&Bs geben und beschlossen, diese selbst abzuklappern. Lange mussten wir aber nicht suchen: Direkt ein paar Meter weiter fanden wir das „Three Tuns“. Das war zwar vielleicht nicht die günstigste Variante, aber die Besitzerin war sehr freundlich, wir konnten die Räder sicher im Garten/Innenhof abstellen, das Zimmer sah wunderschön-gemütich aus (wie eine eigene kleine Wohnung, sogar mit eigener Einganstür!) und es war direkt bei der Burg und der Innenstadt.

Alle unsere Fahrradtaschen konnten wir auch direkt im B&B lassen und so zogen wir unbeschwert los um die Stadt zu erkunden. Nach der langen Zeit, die wir eigentlich nur auf Campingplätzen verbracht hatten, war ein bisschen Bummeln sehr erholsam. Die Stadt, jedenfalls der Bereich nahe des Flusses und die Fußgängerzone, hat uns sehr gut gefallen. Ein wunderbarer Abschluss für den Tag war die Besichtigung von „Chepstow Castle“ im Abendsonnenschein und ein kleines Picknick am Ufer der Wye.

Wieder zurück im B&B genossen wir beide eine (zeitlich unbegrenzte! ;)) heiße Dusche, es wurde (wie sollte es auch anders sein) noch Wäsche gewaschen und zum Trocknen aufgehängt und wir nutzen das Internet, um die nächsten Reisestationen zu planen. Schließlich gab es ein luxuriöses Abendessen im Bett (im BETT!): Wraps mit Houmus, Gemüse, Falafel und Feta.

 

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So

08

Jun

2014

Tag 8/Day 8: Tintern (Abbey)

Nach einem kargen Restefrühstück, denn wir konnten ja nicht wissen, dass die Campsite so abgelegen war, musste zuerst einmal etwas Wäsche gewaschen und im Sonnenschein zum trocknen aufgehängt werden.

Der Plan für diesen Tag war klar: Tintern Abbey besichtigen, denn dazu waren wir schließlich ursprünglich hergekommen. Nur wie wir hinkommen sollten, wussten wir noch nicht genau. Der Zeltplatz leerte sich langsam zum Ende des Wochenendes und so gingen wir zur Rezeption, um den Weg zu erfragen. Es stellte sich heraus, dass es einen direkten (und weniger umständlichen Weg als gedacht) von der Campsite aus gab.

Wir begaben uns also auf die Wanderung und fanden den Weg zugleich. Zum Glück hatten wir Sonnenschein, doch der Regen der letzten Wochen und die Stürme des Frühjahres hatten den Boden komplett aufweichen lassen und einige Bäume umstürzen lassen. So fühlte man sich ein bisschen wie im Urwald. Um den Weg sicher wieder zurückfinden zu können, befestigte Leonie an allen Abzweigungen Gummibänder an Pfosten, die uns den Rückweg weisen sollten.

Als wir aus dem Wald heraustraten, eröffnete sich uns nur eine Brückenüberquerung entfernt der Anblick von Tintern Abbey. Die mächtige Ruine überragte aus der Ferne alles um sie herum und wir machten uns schnellstens auf den Weg dorthin.

Angekommen befiel uns jedoch zuerst der Hunger, der noch vom Frühstück übrig war, und wir entschieden uns, uns der Abbey später zuzuwenden, denn die würde ja sicher noch bis danach dastehen.

Auf der Suche einem Supermarkt wurde uns bewusst, dass Tintern tatsächlich nur aus Tintern Abbey, ein paar Touristenläden und den wenigen Häusern reicher Menschen, die sich es leisten konnten dort in der Idylle zu wohnen, bestand. Kein Lebensmittelladen weit und breit. So kehrten wir in einem Pub ein und wurden trotz langer Wartezeit wegen großen Andrangs mit hervorragendem Essen belohnt: Ich aß zum ersten Mal ein Nut Roast, und es schmeckte so gut, dass ich es sehr bald wieder würde tun müssen.

Mit gefüllten Bäuchen begaben wir uns gemächlich und zufrieden wieder zur Abbey, entschieden uns aber dafür, sie uns angesichts der Eintrittspreise nur von außen anzuschauen. Das war auch schon beeindruckend genug.

Als wir genug der Ruine und der Kuhherde, deren Weide schon fast in der Ruine selbst war, hatten, gingen wir zur Campsite zurück.

Obwohl jemand Teile der Wegmarkierungen entfernt hatte (die Entrüstung!), fanden wir den Heimweg problemlos. Einen plötzlichen Regenschauer konnten wir, geschützt von Blätterdach der Bäume, gut überstehen und so kamen wir wieder bei der Campsite an und genossen noch den restlichen Tag und Sonnenuntergang.

Zum ersten Mal während der Reise aßen wir mal wieder Eier. Diese kamen von den freilaufenden Hühnern auf der Campsite und konnten an der Rezeption gekauft werden. So ging mit einem guten Abendessen ein wunderbarer Tag zu Ende.

 

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Sa

07

Jun

2014

Day 7/Tag 7: Abergavenny to Chepstow/Tintern

 

Die Strecke von Abergavenny nach Chepstow verlief von der Planung her ganz einfach: der „Cycle Trail“ 42 verbindet die beiden Städte, so konnten wir einfach nach Schildern fahren. Nach einem Verfahrer ganz am Anfang klappte das auch gut. Das Fahren schien zunächst nach dem Tag Pause zunächst anstrengender zu sein, doch wir kamen sehr gut voran. Es war die meiste Zeit sonnig, nur hin und wieder kurze Schauer.

In der Mitte der Strecke allerdings mussten wir einen Berg bewältigen, der sogar in der Sustrans-Fahrradkarte mit einem Warnsymbol versehen worden war: Mit 16% Steigung war er wirklich heftig!! Vor allem, wenn man nochmal circa die Hälfte des Eigengewichtes mitträgt. ;) Also haben wir ein ganzes Stück schieben müssen und waren selbst dann noch völlig am Ende danach.

Aber geschafft ist geschafft und weiter ging’s.  Belohnt wurden wir durch einen ersten Blick auf England, das von so weit oben aus bereits zu sehen war.

Nach insgesamt vier Stunden Fahrt kamen wir dann auch in Chepstow an und gönnten uns am Ufer des Flusses Wye, der durch die Stadt fließt, vor dem Pub „Boat Inn“ ein Essen in der Abendsonne, was sehr gut tat.

Telefonisch wurde noch kurz bei der Campsite angefragt, ob noch Platz für uns ist – das schon. Allerdings lachte die Besitzerin bei unserer Aussage, wir seien jetzt in Chepstow und dann „bald da“. Es stellte sich heraus, dass die Campsite, (laut Website nur 2,5Meilen außerhalb der Stadt) tatsächlich sehr viel weiter entfernt liegt. Das hat dazu geführt, dass wir insgesamt 55km gefahren sind heute und noch mehr Berge als gerdacht.

Man muss jedoch sagen, dass der abgelegene Campingplatz „Beeches Farm Campsite“ den Besuch lohnt, auch wenn es dauert hinzukommen. Gesellige Leute allen Alters, eine sehr freie, natürliche Umgebung - keine scharf abgegrenzten Stellplätze, eher eine große „Gemeinschaftswiese“, Feuerstellen und ein wunderschöner Ausblick in das Flusstal des Wye.

 

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Fr

06

Jun

2014

Day 6/Tag 6: Abergavenny

Nachdem am Vortag nach der Fahrt zum entlegenen Campinplatz „Blossom Touring Park“ keine Zeit gewesen war, für das Frühstück einzukaufen, bestand es aus etwas Obst, zwei Müsliriegeln, und dem Plan, möglichst schnell nach Abergavenny zu kommen, um dort ausgiebig zu frühstücken.

Doch vorher musste noch die Wäsche gewaschen werden, und dieser Campingplatz hatte zum Glück eine Waschmaschine und auch einen Trockner, was zeitaufwendiges Handwaschen ersparte. Ein Stück Schnur (das ursprünglich zu einem Notfall-Alu-Zelt gehörte, welches unsere freundlichen Campnachbarn in Brecon uns geschenkt hatten) wurde umgehend zu einer Wäscheleine umfunktioniert und zwischen den dort sprießenden Bäumen aufgespannt, um die nicht trocknertauglichen Kleider aufzuhängen. Das Alufolie-Zelt selbst bekam hier wohl zum ersten Mal die Form eines „Bonbons“ (einen Spitznamen den es nicht mehr loswerden sollte), in welchem wir unsere Radtaschen über Nacht aufbewahrten, vor allem als Regenschutz.

Nach der ganzen Radfahrerei entschlossen wir uns bei strahlendem Sonnenschein zu Fuß nach Abergavenny zu spazieren. Nach einer knappen Stunde angekommen, begaben wir uns in das am Tag zuvor entdeckte Internetcafé direkt in der Tourist Information. Zuvor löcherten wir noch deren Mitarbeiter mit Fragen rund um Abergavenny und gleich auch nach Campingplätzen in und um Chepstow, denn dort hatten wir bisher nur eine gefunden – diese sollte es dann aber auch werden. Dazu jedoch später mehr.

Mit guten belegten Baguettes versorgt nahmen wir uns die Zeit im Café unsere Elektrogeräte aufzuladen, an der Route zu arbeiten und auch hier am Blog, doch zumindest die Arbeit an letzterem sollte sich durch die Schlusszeiten der Tourist Info nicht lohnen:

Nachdem Leonie die letzte halbe Stunde, bis etwa 15.58 Uhr, an einem Bericht gearbeitet hatte und die Info um 16 Uhr schließen sollte, schloss sie versehentlich den Browser statt alles zu markieren und den Bericht zu speichern. Alle Arbeit umsonst und futsch! Nach überhastetem Aufbruch vertrieb die Sonne allerdings alle Sorgen und es wurde sich in „Loslösung“ geübt.

Der Tag war schon lang, aber es war immer noch früh, und so begannen wir die Stadt zu erkunden und entdecken viele kleine Seitenstraßen mit interessanten Läden, die leider auf Grund der frühen Ladenschlusszeiten in Großbritannien zum größten Teil schon geschlossen hatten.

Seit Brecon mit einer Gaskartusche ausgestattet, begaben wir uns zu Aldi und deckten uns dort mit genügend Essen für den Abend ein. Der Weg nach Hause führte uns noch an der Schlossruine Abergavennys vorbei. Der Hunger, und die Aussicht auf nur Mauer und keinen Eingang zum eigentlichen Schloss, ließen uns fast eine ganze Tafel Schokolade verdrücken, bevor wir ein paar Meter weiter doch noch einen Zugang zum Schloss fanden.

Müde vom Tag fiel das Umschauen eher kurz aus und wir machten uns wieder auf den Rückweg zur Campsite. Dort fanden wir alles vor wie vorher und die Kleider, die wir aufgehängt hatten, waren zu unserer Freude inzwischen getrocknet.

Bei einem herrlichen Sonnenuntergang kochten wir uns unser Abendessen aus den Aldi-Einkäufen (Tortellini mit Pesto) und mit Blick auf den „Sugarloaf“ ging ein schöner Tag mit gewärmten Mägen und zufriedenen Gesichtern zu Ende.

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Do

05

Jun

2014

Day 5/Tag 5: Brecon to Abergavenny

We definitely loved this canal!

Nach einer weiteren regnerischen, kalten Nacht erwachten wir an diesem Morgen bei klarerem Wetter. Da sogar die Sonne herausschaute, entpackten wir das Zelt und alle Taschen, um deren Inhalt noch möglichst trocken werden zu lassen, bevor wir um 11:00 den Campingplatz verlassen mussten.

Nachdem wir uns schließlich von unseren netten Zeltnachbarn (den beiden fröhlichen Männern) verabschiedet hatten, ging es los. Einen kurzen Zwischenstopp machen wir noch in Brecon, um unseren Fahrrädern (vor allem der Kette), die schon viel durchgemacht hatten, etwas Pflege und Öl zukommen zu lassen.

Die heutige Fahrt von Brecon nach Abergavenny war von allen bisher die entspannteste: Wir fuhren fast den ganzen Weg am Brecon Canal entlang, was erstens bedeutete, dass wir uns nicht verfahren konnten (der Weg lief wirklich direkt am Wasser des Kanals entlang), zweitens war es eine komplett autofreie Route und drittens war es die ganze Zeit eben (der Kanal kann natürlich nicht bergauf oder –ab fließen ;)).

Das einzige Problem, das sich uns stellte, war, dass der Weg streckenweise sehr durchweicht und schlammig war wegen der starken Regenfälle. Mit unseren schweren Rädern blieben wir oft stecken und mussten schieben. Abgesehen davon aber war es eine wunderschöne Fahrt (wie man auf den Fotos sehen kann) und dazu eine sehr angenehme.

Nur das letzte Stück des Weges mussten wir unseren lieb gewonnenen Kanal verlassen und uns nach Abergavenny durchschlagen, doch Dank der Wegbeschreibungen verschiedener Leute (unter anderem zweier alter, graubärtiger, redefreudiger Brüder, die wir beim Joggen trafen) war das nicht schwer. In Abergavenny mussten wir feststellen, dass die Tourist Information, bei der wir vorgehabt hatten, uns nach einem Campingplatz in der Nähe zu erkundigen, schon geschlossen hatte. Es folgte eine kurze Verzweiflungsphase auf einer Bank vor der St.Mary Church (umgeben von Abendsonne und Rosen). Doch schon bald hatten wir mithilfe von Armens Handy eine Campsite gefunden, die zwar noch ein paar Meilen entfernt war, zu der der Weg allerdings nicht allzu kompliziert war: die „Blossom Touring Campsite“. Belohnt wurden wir dort mit einer fabelhaften Aussicht auf den höchsten Berg der Umgebung, den „Sugar Loaf“, und zwar direkt von unserem Zeltausgang aus.

 

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Mi

04

Jun

2014

Tag 4/Day 4: Brecon

Es gibt über diesen Tag nicht viel zu sagen. Eigentlich wollten wir ja den „Brecon Beacons National Park“ ansehen, das fiel aber leider ins Wasser: Es regnete von frühmorgens bis ungefähr 7Uhr abends.

Als wir morgens erwachten, mussten wir außerdem feststellen, dass das Zelt dem starken andauernden Regen nicht hundertprozentig standhalten konnte. Es kamen ein paar Tropfen durch, woraufhin Leonie erstmal Panik schob und aus Angst, es könnte schlimmer werden, das Zelt nicht verlassen wollte. Allerdings blieb es bei ein paar Tröpfchen und so machten wir uns nach einem ziemlich deprimierenden Morgen am frühen Nachmittag wenigstens noch einmal nach Brecon auf. Dort erstanden wir in der Tourist Info eine „sustrans“-Radweg-Karte, mit der wir weiter planen konnten und außerdem einige Aufmunterungen (in Form von neuen Müsliriegeln, Obst und Schokolade) im Morrisons-Supermarkt. Außerdem gönnten wir uns (da schon wieder durchnässt und mit dem Gaskocher kochen bei diesem Wetter unmöglich) noch einmal warmes Essen, diesmal beim Italiener. Es war köstlich. :)

Der zweite Besuch im „Launch Café“ war diesmal um einiges kürzer, da die heutige Bedienung nicht sehr freundlich war und überall dubiose Leute waren. Wir blieben nur gerade so lange, um Armens Handy aufzuladen, das uns im Notfall als Navi dienen sollte.

Zurück auf dem Campingplatz gab es dann eine aufwärmende Dusche (leider nur 4min) und ein paar aufmunternde Worte von den netten Zelt-Nachbarn (zwei dauer-gutgelaunte Männer mittleren Alters), dann Schlafen im Zelt – dick einpackt gegen das fiese Wetter: Es war so kalt, dass der Atem in Wolken beschlug.

 

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Di

03

Jun

2014

Tag 3/Day 3: Hay to Brecon

Nach einer ruhigen Nacht und einem kargen Frühstück, da das Personal des Pubs immer noch Urlaub hatte, begann also der dritte Tag.

Morgens trafen wir während unseres Frühstücks noch einmal Ubi und Margaux und konnten uns so von ihnen verabschieden. Wir haben ihnen versprochen, ihre neu eröffnete Internetpräsenz zu verbreiten, mit der sie sich erhoffen, in Zukunft besser durch die Winter zu kommen. Falls jemand also an handgemachten Lederwaren aus Irland interessiert ist: http://www.bearabelts.com/shop/

Zurzeit werden noch nur Gürtel verkauft, doch das Sortiment wird sich sehr bald erweitern.

Die heutige Fahrstrecke an sich war sehr kurz (ca. 27km), und auch was Höhenmeter angeht genügte sie sich selbst mehr als ihre Vorgänger, doch nach den Strapazen der letzten Tage war das notwendig. Regen blieb uns leider trotzdem nicht erspart.

Das geplante Ziel war Brecon, eine kleine Stadt am Rande des Brecon Beacons National Parks, den wir am nächsten Tag zu besichtigen beabsichtigten. Gebucht hatten wir auf der Priory Mill Farm Campsite eigentlich, wie bereits in Hay, für einen Tag vorher, doch bei Ankunft genehmigte man uns doch noch einen Platz und zeigte Verständnis nach der Geschichte unseres gescheiterten Planes in einem Tag von Aberystwyth nach Hay zu fahren.

Die („Öko-“) Campsite lag in einem kleinen Tal, umrahmt von einer Straße, einem Wald und einem Fluss – sehr naturverbunden. Es war beschaulich und gemütlich und wenige Zelte standen bisher dort. Bei der Ankunft begrüßten uns vor dem Besitzer schon mehrere Hunde und freilaufende Hühner, die uns auch die nächsten Tage noch oft begegnen sollten, und die Campingbesuchern, wenn gewünscht, „Free Range Eggs“ liefern. Der Besitzer selbst, ein Mann mittleren Alters, hatte sich wohl zur Lebensaufgabe gestellt, eine alte und verfallene Mühle wieder herzurichten und in Form eines Campingplatzes der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, worauf er offensichtlich sehr stolz war.

Leider blieb uns, wie den meisten anderen Campern auch, keine Zeit in sein Staunen einzustimmen, da wir gerne das Zelt aufbauen wollten, bevor der nächste Regenguss, der in Wales sicher kommt, uns würde überraschen können. Leider waren wir dennoch nicht schnell genug und durften daher unser Zelt hastig im Regen aufbauen – dementsprechend schlampig sah es dann auch aus, was noch schwerwiegende Folgen haben sollte.

Sehr umweltfreundlich, jedoch manchmal zu Ungunsten der Bewohner, waren auch die sanitären Anlagen der Campsite, die zwar sauber, aber nach 22.30 Uhr auch ohne Licht waren.

Den Rest des Tages nach dem Aufbauen des Zeltes verbrachten wir damit, durch die Stadt Brecon zu schlendern (die zum Glück nur 10 Gehminuten vom Campingplatz entfernt war), auch wenn sie ohne Regen sicher schöner gewesen wäre. Wie in Großbritannien üblich, war die Stadt um etwa 17 Uhr schon wie ausgestorben und alle Läden, sogar der Waschsalon, hatten geschlossen.

Nach Tagen ohne richtiges Essen zog es uns zu einem Chinesen, bei dem wir uns über einen Zeitraum von zwei Stunden und in einem Umfang von je zwei Hauptmahlzeiten den Magen vollschlugen, als hätten wir vorher noch nie etwas Warmes zu essen gesehen. (Leonie nutzte zwischendurch außerdem die Gelegenheit, um im WC ihre durchnässten Sportschuhe unter dem Handtrockner-Puster trockenzublasen.)

Zufrieden, gesättigt und wieder einigermaßen trocken gingen wir danach in das „Launch Cafe“, die örtliche Kneipe, in der alle „Locals“ rumhängen. Dort nutzten wir bis in den späten Abend das WiFi um die Routen der nächsten Tage zu planen und endlich mal etwas für diese Website zu tun, außerdem den Strom, um unsere Elektrogeräte zu laden, und die Getränke, um uns warm zu halten.

Nach unserer Rückkehr zur Campsite am Abend ging uns im Bad im wahrsten Sinne des Wortes das Licht aus (waren nach 10.30), was aber nicht allzu schlimm war, denn Schlaf war ohnehin notwendig und gut, auch wenn uns der Morgen die gute Nacht mit einer Überraschung verderben würde...

 

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Mo

02

Jun

2014

Tag 2/Day 2: Rhayader to Hay-on-Wye

Das bescheidene Frühstück  bestand wiederum aus Müsliriegeln und Banane, diesmal angereichert mit Oatcakes und Erdbeermarmelade. Um die Mittagszeit (Ausschlafen war nötig gewesen!) brachen wir auf, um endlich doch nach Hay zu kommen.

Der uns bevorstehende Weg war (zumindest unter der Voraussetzung, dass wir uns nicht wieder verführen) kürzer als der am Tag zuvor (50-60km). Dennoch mussten wir feststellen, dass wir trotz geplanter Route nicht viel schneller vorankamen: Die Landstraßen gingen in stetigem Wechsel stark bergauf und bergab, was Kraft kostete. Hinzu kam, dass ein Teil der Strecke “offroad” war, also über groben Schotter, durch kleine Bäche und durch den Wald. Das sorgte immerhin für Abwechslung, war ein bisschen wie ein Hindernisparcours. ;)

Die größte Überraschung an dem Tag erwartete uns, als wir in dem Ort New-Bridge on Wye ankamen und dort vor dem Geschäft abstiegen, das in abblätternden roten Lettern mit “Cambrian Adventure Stores” beschriftet war.

Aus heiterem Himmel wurden wir von dem Besitzer des Ladens, Andrew, angesprochen, hereingebeten und auf einen Tee eingeladen. Er stellte sich selber als Reisefanatiker vor und bot an, uns etwas über “lightweight travel” (leichtgewichtiges Reisen) zu erzählen. Zwar hatten wir eigentlich Hunger auf etwas richtiges zu essen, nicht bloß Tee, aber eine so nette Einladung konnten wir nicht ablehnen und so kamen wir mit hinein.

Der “Laden” entpuppte sich als ein Haus, in dem Andrew sowohl wohnte als auch (freiberuflich) arbeitete. Es fällt schwer, die richtigen Worte für diese Schatzkiste von Haus zu finden. Fotos haben wir leider nicht gemacht. Die zwei Stockwerke ebenso wie die Werk-Scheune und der Hinterhof, durch die Andrew uns führte, waren voll und übervoll von “Kram”. Allerdings kein Schrott – alles sah aus, als könne es noch von nutzen sein. Es gab so viel zu sehen, wir wussten gar nicht, wohin zuerst schauen: eine Sammlung alter Nähmaschinen (bestimmt 30 Stück), eine von Andrew selbst gebaute Steampunk-Schreibtischlampe, im Badezimmer ein Kanu an der Decke und Schiffstaue überall an den Wänden, exotische Pflanzen und Früchte, eine ganze Kollektion an Isolationskleidung für Expeditionen an den Nordpol (die Andrew selbst designt und auch genäht hat!), Sturmleuchten, Werkzeug, alte Teppiche und Stoffe, Teile eines alten Landrovers (den Andrew gerade restauriert neu zusammenbaut), Öllampen, Karten,… Das Haus eines Abenteurers, Handwerkers und Künstlers. :)

Den versprochenen Tee bekamen wir und dazu noch viele Geschichten aus Andrews Leben. Irgendwie geriet dabei der Hunger in Vergessenheit und als wir uns nach anderthalb Stunden verabschiedeten (nicht ohne noch mit Polenta als “Notfallnahrung” und einer selbstgenähten Verstau-Tasche beschenkt worden zu sein), fuhren wir direkt weiter.

Obwohl wir danach nicht mehr Halt machten, kamen wir erst abends in Hay-on-Wye an und zudem ja einen Tag später als angemeldet. Trotzdem (und obwohl eigentlich Ruhetag war und alle nach dem anstrengenden Hay-Festival-Wochenende erschöpft waren) durften wir hinter dem Pub “Radnor Arms” campen. Wir waren die einzigen Gäste. Der Besitzer zog sich bald zum Schlafen zurück, wir beiden saßen allerdings noch lange im Biergarten des Pubs mit den zwei gerade kennen gelernten… nennen wir sie mal “Wanderarbeitern”: Ubi und Margaux, die für das Festival als Aushilfen im Radnor Arms gearbeitet hatten, normalerweise allerdings in Irland selbst Lederwaren herstellen und verkaufen. Mit den beiden (und ihren zwei Hunden) verstanden wir uns sehr gut und es war ein richtig schöner Abend :). (Zitat Armen: “Wir sprechen auf der Tour hier sicher mehr Englisch als im ganzen Jahr bisher!”) Wir bekamen zwar wieder kein warmes Abendessen, dafür aber Chips und Bier umsonst.

Dieser Tag war ein Tag voller außergewöhnlicher, glücklicher Begegnungen und interessanter Gespräche.

 

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So

01

Jun

2014

Tag 1/Day 1: Aberystwyth to Rhayader

Etwas später als geplant (es war auf einmal doch noch so viel zu tun, z.B. noch einmal Geld abheben in der Stadt) starteten wir um 9:00 in Aberystwyth. Beide ganz aufgekratzt und nervös.

Der optimistische Plan war ja gewesen, über 100km nach Hay-on-Wye zurückzulegen und dort vielleicht sogar noch teilweise den letzten Tag des Hay-Literatur-Festivals mitzubekommen... Nunja. Es sollte anders kommen. ;)

Das erste Mal Verfahren (aufgrund von missverständlicher Straßenbenennung durch Google Maps) kam sehr bald, führte uns aber wenigstens nur 2 Berge umsonst hoch (und wieder runter). Dennoch gingen dabei - die walisischen Berge sind nämlich nicht zu unterschätzen, wie wir jetzt wissen, vor allem nicht, wenn man Gepäck hat! - fast anderthalb Stunden "verloren". Außerdem verfuhren wir uns unpraktischer Weise auch noch auf einer Hauptstraße, einer A-Road, was bedeutete, dass sehr schnelle Autos an uns vorbeibrausten, wärend wir uns mit Schrittgeschwindigkeit den Hügel hochquälten. ;)

Als wir den richtigen "Cycle Trail" endlich wiedergefunden hatten, kehrte unsere Motivation jedoch bald zurück, denn wunderschöne Landschaft umgab uns und der (von da an autofreie) Fahrradweg verlief weitgehend flach durch grüne Felder.

Das zweite Mal verfahren war fatal. Da wir für den Bereich noch keine Karte sondern lediglich wegbeschreibende Notizen dabeihatten konnten wir die einmal verlorene Route einfach nicht wiederfinden. Wir landeten tief, tief im walisischen Nirgendwo. Dort trafen wir mehr oder weniger hilfreiche Leute (einige kannten nicht mal den Namen der Straße, in der sie lebten, andere packten sofort ihre Landkarte aus ;)).

Nach einer langen Odyssee durch unaussprechliche Mini-Ortschaften (z.B. Pontrhydfendigaid) und vielem Herumfragen hatten wir endlich eine alternative Route nach Hay aufgestellt. Diese verlief jedoch durch die ödeste, menschenleereste Gegend, die man sich vorstellen kann: über die Rhayader Mountain Road. Es war schwer, immer weiterzufahren und sich für jeden Berg neu zu motivieren, ohne ganz sicher sein zu können, dass man überhaupt richtig ist.

Schließlich aber war auch das "Todestal" überstanden und danach fanden wir tatsächlich sogar den schönen Cycle Trail wieder, der uns vorbei an beeindruckenden Staudämmen führte (Elan Valley). Es wurde jedoch später und später. Die "Midgets" (eklige kleine Stechtiere, kleiner als Mücken, aber sogar noch penetranter!) kamen bereits heraus und plagten uns, sobald wir stehen blieben. Der Abend dämmerte und wir mussten uns eingestehen: Hay-on-Wye würde es an diesem Tag nicht mehr werden.

((Der Gedanke "die Strecke können wir schaffen, da können nicht viele Berge sein, denn das geht ja immer am Fluss entlang"... Haha! Am Fluss entlang bedeutete in der Realität meist an der Bergseite entlang - bergauf, bergab.))

Zum Glück bot sich eine rettende Alternative: Wir übernachteten stattdessen in Rhayader auf einem Campingplatz (Elan Oaks), auf dem wir zwar die einzigen Gäste ohne Wohnwagen waren, aber trotzdem nett empfangen durften. Und es gab heiße Duschen ohne Zeitlimit! :)

Für ein Abendessen war es zu spät und wir beide zu fertig. Darum gab es (wie bereits den ganzen Tag) Bananen und Müsliriegel... und dann todgleichen Schlaf im Zelt, das wir tatsächlich direkt beim ersten Versuch erfolgreich aufbauten.

Einen körperlich so anstrengenden Tag hatten wir beide selten, vielleicht noch nie. Im Endeffekt waren wir tatsächlich fast die Kilometerzahl nach Hay gefahren - aber durch das zweimalige Wegverlieren konnten wir unser Ziel leider nicht erreichen. Wir sind trotzdem stolz auf unsere Leistung und glücklich, einen Platz zum schlafen gefunden zu haben! :)

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So

01

Jun

2014

Abreisenacht / Leaving Night

Okay, nicht viel Zeit da noch so viel Schlaf wie möglich hermuss vor der Abreise morgen ganz, ganz früh! :)

Nach wunderbaren zwei Tagen, in denen zwei Elternteile zu Besuch waren, war die Abschiedszeit gekommen: Abschied von den Eltern, die den Großteil unserer Sachen mitnahmen und zurück nach Deutschland fuhren. Abschied von all den wundervollen Leuten, die wir in Aberystwyth kennen gelernt haben. Abschied von der Stadt und von unserem Häuschen, das jetzt ganz leer ist.

Wir sind unglaublich dankbar für all die tollen Dinge, die wir in unserem Auslandsjahr bisher schon erleben durften! :) Und wir danken den vielen Menschen, die diesen grandiosen Abschluss möglich gemacht haben! Ihr seid genial.

Und wir sind unfassbar aufgeregt und gespannt auf das, was nun kommt...

Morgen früh um 7:00 geht es los auf große Fahrt! :) Drückt die Daumen für gutes Wetter, wenige Berge und starke Beinmuskeln! ;)

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Sa

17

Mai

2014

Machynlleth Test-Tour

Gerade zurück von der Tagestour nach Machynlleth (30km entfernt, ca.2Std Fahrt) können wir nur sagen: Die Investitionen 1. der guten Räder und 2. der guten Radlerhosen haben sich bereits jetzt gelohnt! ;)
Außerdem ist Wales ein wunderschönes Land!
Davon konnten wir uns heute nicht nur selbst wieder einmal überzeugen, wir bekamen es sogar bestätigt: Zufällig trafen wir nämlich in Machynlleth beim Schatten-Suchen in einem Kircheneingang ein etwa 50jähriges deutsches Ehepaar, Annett & Raimund. Die beiden machen gerade eine einjährige (!) Fahrradtour durch Europa und genossen heute, wie wir, den Sonnenschein in Wales. Das schöne, lange Gespräch, das sich mit ihnen ergab, hat zwar verhindert, dass wir - wie wir eigentlich geplant hatten - das "Centre for Alternative Technologies" in Machynlleth besichtigen konnten, aber auf diese Weise haben wir mit Sicherheit sehr viel mehr gelernt und Spaß gehabt. Es wurden Tipps, Anekdoten, Kekse und schließlich eMail-Adressen ausgetauscht und wir bekamen von ihnen sogar eine neue Streckenkarte (von "sustrans") geschenkt. Mit deren Hilfe konnten wir auf dem Heimweg die vielbefahrene A-Straße, die wir mangels Alternativen auf dem Hinweg genommen hatten, weitestgehend vermeiden. Die Heimfahrt auf der kleineren, ruhigeren B-Straße durch grüne Hügel und durch Borth war ein Traum in der Abendsonne...

Glücklicher Ausgang des Tages: Muskelkater und Hinternschmerz hält sich in Grenzen! Nur Leonies Rücken ist leider arg in Mitleidenschaft gezogen. (siehe Bild)

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So

11

Mai

2014

Miss Lane...

Habe es gerade tatsächlich geschafft, die Mail mit der Anfrage für diesen Campingplatz an "Miss Lane" zu adressieren... :D Oh Schande.

 

Just managed to address the email with the request of availability for this campsite to "Miss Lane"... :D Oh Jesus.

 

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Sa

10

Mai

2014

Planung Tag 2 / Planning Day 2

Im Moment ist viel los. Armen ist mit Französischlernen beschäftigt, ich mit Vorbereitungen für meine Theater-Prüfungen. Außerdem standen dann noch Dinge wie das "End of Year Meal", das Abschlussessen unseres Lacrosse-Vereins, und der große "Mayball" der Uni auf dem Programm.

Trotz allem sind wir endlich dazu gekommen, wenigstens ein bisschen weiter vorauszuplanen:

Der Abfahrtstag steht nun fest: In der Nacht vom 31.Mai auf den 1.Juni fahren wir los! Nachdem der erste Tourtag (Aberystwyth --> Hay) mit seinen 108km ein sehr anstrengender sein wird, werden wir es nach der Übernachtung in Hay etwas gemütlicher angehen:

Am zweiten Tag geht es 24km weiter nach Brecon.

Da Brecon nahe am Brecon Beacons National Park liegt, den wir uns gerne in Ruhe ansehen wollen, werden wir zwei Nächte dort verbringen. Ein Öko-Campingplatz ist schon gebucht und viele Unternehmungsmöglichkeiten sind bereits ausgecheckt. ;)

Nur noch ca. 20 Tage! So aufgeregt!!!

 

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Mo

28

Apr

2014

Fahrradtaschen / Panniers

Heute haben wir die neu eingetroffenen Fahrradtaschen mal probeweise anmontiert.

Pro Rad sind es vier Stück - klingt aber nach mehr Stauraum als es ist! Da ist wohl oder übel Spar-Packen angesagt... ;)

 

Today we experimentally mounted our new panniers. There are four for each bike - but that's less stowage place than it sounds! We'll have to pack sparingly... ;)

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Sa

26

Apr

2014

Endlich / Finally

 

Heute ist der große Tag. (Angegangen mit den richtigen Socken ;))

Nach wochenlangem Abbezahlen dürfen wir sie endlich, endlich mit nach Hause nehmen!!!

Unsere zwei neuen Gefährten stehen nach einer verregneten Heimfahrt nun im Schuppen und warten...

...warten auf die große Tour.

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Mi

23

Apr

2014

Planung Tag 1 / Planning Day 1

Nachtschicht / night shift
Nachtschicht / night shift

 

Nach einem langen Abend steht endlich die Route für den ersten Reisetag fest:

Aberystwyth -> Hay-on-Wye: 107km

...teilweise durch zivilisations- und vegetationsarme Berggebiete.

Sieben Seiten Wegbeschreibungsnotizen später ist das Reisefieber etwas erlahmt...

Lieber erst einmal den Rest der Nacht drüber schlafen! ;)

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Fr

18

Apr

2014

Vorfreude :)

Die Entscheidung ist gefallen: Bestellt ist nun das "Triple Tricross"-Fahrrad! :)

Fertig mit allem (Gepäckträger, Lichter usw. müssen noch dranmontiert werden) ist es bereits nächste Woche - RIESIGE VORFREUDE!!! :)

Und da in Aberystwyth gerade das herrlichste Wetter ist, sind wir schon fleißig am trainieren. Heute war ein 13km-Lauf mit Berg (Constitution Hill) angesagt. Davon gibt's aber keine Bilder - mit Grund. :P

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Sa

05

Apr

2014

Probieren geht über Studieren

Nachdem Spaß in Bristol wird das Probefahren nun ernst. Und wir haben die Qual der Wahl:

Wird es das "Triple Tricross 2014" von Specialized aus dem kleinen Spezial-Fahrradladen Summit Cycles (siehe Foto)? Oder doch das "CX Team 2014" von Boardman aus der Ladenkette Halfolds??

Preis und Leistung sind ungefähr gleich (wir warten noch auf einen Kostenvoranschlag), in beiden Läden sind wir sowohl auf total zuvorkommende, hilfreiche Berater als auch auf uninteressierte (und teils unwissende) Leute gestoßen... Was tun, was tun?!

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Mo

10

Mär

2014

Geburtstag / Birthday

Hallo ihr Lieben,

 

vielen, vielen Dank erst einmal für die Geburtstagsgrüße und damit auch für Eure tolle Unterstützung! Ich habe mich sehr gefreut von Euch allen zu hören, und es ehrt mich sehr, dass Ihr alle an mich gedacht habt :). Auf diese Weise (und Leonies Hilfe) kann ich den Plan endlich verwirklichen und gleichzeitig alles, was wir unterwegs erleben, mit Euch teilen, was mir umso mehr Freude bereitet.

Es tut mir Leid, dass ich erst jetzt dazu komme, Euch das mitzuteilen. Ich hatte zwar einen sehr schönen Geburtstag (sogar mit Sonne), allerdings war ich danach sehr beschäftigt mit Essays, Superteams und auch Besuch aus Deutschland. Jetzt, da sich alles beruhigt hat, wird dieser Blog wieder aktuell gehalten werden, und ich werde mich auch baldmöglichst bei Euch allen einzeln zurückmelden.

 

Danke und sehr viele liebe Grüße,

Armen

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Sa

22

Feb

2014

Bristol

Das Wochenende, das wir in Bristol verbrachten, hat sich aus vielen Gründen gelohnt. Unter anderem wegen der netten Beratung in einem großen (verglichen mit dem in "Aber" jedenfalls ;)) Fahrradladen und der Möglichkeit, dort sogar mal probezufahren. Für uns beide seit fast einem halben Jahr das erste Mal wieder im Sattel! :)

Gut war's!!!

 

...Nur Linksfahren ist gewöhnungsbedürftig. ;)

 

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Fr

31

Jan

2014

Nicht verzagen...

 

 

 

 

... Lea fragen!

So viel Unterstützung, Hilfe und Beratung bei all den Website-Entscheidungen

- mein Chaos-Kopf dankt! <3

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So

26

Jan

2014

Zubehör / Accessories

 

 

 

Ganz viel Fahrradzubehör!

Im Endeffekt für 7,50£ bekommen - na, hoffentlich taugt das dann auch was. ;)

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Mo

30

Dez

2013

Radlerhosen / Cycling Trousers

 

 

Es ist soweit!

Der erste Punkt auf der langen Vorbereitungsliste kann abgehakt werden, das erste wichtige Utensil für die Fahrt ist erstanden: Pavian-Po-verhindernde, polsternde, professionelle Fahrradhosen! :)

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Kontakt / contact:
Armen Begic

armen.begic@arcor.de

&

Leonie Hesse

leo.hesse@gmx.de